Pressemitteilung vom 14.02.2017
Eine nötige Klarstellung
Der Plan, den unteren Teil der Neuen Straße nach den jüdischen Fabrikantenfamilie Katz umzubenennen, sorgt für Wirbel. Für Unmut sorgt, dass die Anwohner nicht vorab dazu befragt wurden. Das war zweifellos ein Fehler. Unsere Vertreterin im Ortsausschuss hat sich dennoch für die Umbenennung ausgesprochen. Wir möchten unsere Position dazu klarstellen, so Fraktionschef Ingo Scheulen. „Wir sind grundsätzlich für eine Bürgerbeteiligung, natürlich auch dann wenn eine Straße umbenannt werden soll. Wir begrüßen aber ausdrücklich den Vorschlag, den unteren Teil der Neuen Straße zum Gedenken an die jüdische Familie Katz umzubenennen, die von den Nazis vertrieben wurde.“ Gerade in letzter Zeit gibt es wieder Strömungen, die dies alles vergessen machen wollen. „Wir dürfen diesen Teil der deutschen Geschichte nicht verdrängen. Deshalb wäre die Benennung der unteren Neuen Straße nach der Familie Katz ein Statement, das dagegen hält,“ sagt Angelika Juring, Grünen-Vertreterin im Ortsausschuss Schötmar.