Pressemitteilung

GRÜNE wollen Versorgungslücke in Wüsten nicht einfach hinnehmen

Fraktion fordert Prüfung von Übergangslösungen für die Nahversorgung

Bad Salzuflen, 31.08.2026– Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Bad Salzuflen will die drohende Versorgungslücke in Wüsten nicht hinnehmen. Nachdem bekannt geworden ist, dass der EDEKA-Markt Missing Ende 2026 schließt und sich die Eröffnung des geplanten neuen Vollsortimenters voraussichtlich mindestens bis 2028 verzögert, haben die GRÜNEN einen Prüfantrag zu Übergangslösungen eingebracht.

„Für Wüsten bedeutet die aktuelle Entwicklung, dass über einen längeren Zeitraum eine wichtige Einkaufsmöglichkeit direkt im Ort wegfällt. Gerade für ältere Menschen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und alle, die nicht ohne Weiteres zum Einkaufen in andere Stadt-

teile fahren können, ist das ein echtes Problem“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Wiebke Kopsieker.

Aus Sicht der GRÜNEN darf deshalb nicht bis zur Eröffnung des neuen Marktes gewartet werden. Die Stadt soll prüfen, welche Möglichkeiten bestehen, die Nahversorgung während der Übergangszeit zumindest teilweise sicherzustellen.

Denkbar seien beispielsweise zeitlich begrenzte oder mobile Verkaufsangebote, Liefer- und Abholmöglichkeiten oder andere Modelle. Auch die Frage, wie bestehende Lebensmittel-märkte für Menschen ohne eigenes Auto besser erreichbar gemacht werden können, soll Teil der Prüfung sein.

„Uns geht es nicht darum, heute schon eine bestimmte Lösung vorzugeben. Wir wollen, dass frühzeitig geprüft wird, was für Wüsten praktisch umsetzbar ist. Vielleicht gibt es gemeinsam mit Einzelhandel, lokalen Akteuren und der Stadt Möglichkeiten, die entstehende Lücke zu-mindest abzumildern.“

Der geplante neue Vollsortimenter bleibt für die GRÜNEN dabei die langfristige Lösung für die Nahversorgung in Wüsten. Angesichts der absehbaren Verzögerung müsse aber auch die Zeit zwischen der Schließung des bestehenden Marktes und der Neueröffnung in den Blick genommen werden.

„Eine wohnortnahe Versorgung gehört für uns zu einem lebenswerten Ortsteil. Deshalb wol-len wir die kommenden Jahre nicht einfach als unvermeidbare Versorgungslücke hinnehmen, sondern schauen, welche Lösungen möglich sind.“

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