Pressemitteilung vom 21.10.2019
Interkommunales Gewerbegebiet – die Pläne schreiten voran
Am Freitag, den 18. Oktober, haben sich Vertreterinnen der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen aus Lemgo und Bad Salzuflen mit Anwohnern und Anwohnerinnen der Hengstheide getroffen.
Schnell wurde in den Gesprächen deutlich, welche Beeinträchtigungen die Pläne für das Gewerbegebiet für die Einwohner des Ortsteils Hengstheide und auch die Landwirtschaft vor Ort bedeuten würden.
Die Belange der Anwohner und der Landwirte, und auch der Naturschutz müssen mit in den Fokus der Planungen rücken. Es ist in heutigen Zeiten nicht nachvollziehbar, dass ein Waldstück weichen soll, um mehr Platz für Gewerbe zu schaffen.
Das ist Politik von gestern!
Wir brauchen eine Entwicklung mit Augenmaß, wir fordern die Aktivierung von Binnenflächen und von Brachflächen, die in beiden Städten vorhanden sind. Wir wehren uns gegen einen immer weiter steigenden Flächenverbrauch! In den nächsten Wochen und Monaten gehen die Entscheidungsprozesse weiter. Unsere Stimmen werden diesen Raubbau nicht mittragen!
Ich sehe da ganze weniger kritisch! Flächenverbrauch: JA, nicht schön! Aber wenn dann, auch unter Auflagen! Mehr Photovoltaik vorgeschrieben auf den Gebäuden, warum nicht drei oder vier WKA’S im Industriebiet? Wenn ich so über Lemgo blicke… WKA’s, die effektivsten Stromerzeuger überhaupt, gehen gegen NULL. WKA’s sind im Bereich Lage, Bad Salzuflen und Dörentrup, ggf. noch Kalletal. Bitte, der kleine Wald gegenüber der landwirtschaftlichen Wüste Richtung Bad Salzuflen ist doch PillePalle. Ich frage mich immer, wenn ich dort auf der Ostwestfalenstraße oder durch das Industriegebiet fahre… warum sind dort keine Blühwiesen (z.B Autohaus Liebrecht, Gehle), warum wird der Raum nicht durch mehrgeschossige Bebauung genutzt (geht auch bei Industriegebäuden), warum stehen da keine WKA’s?
Hier die Stellungnahme des BUND Lemgo: http://lemgo-voices.medien-blomberg.de/bund-lemgo-fordert-verzicht-auf-erweiterung-des-industriegebietes-lieme/