Vor den Koalitionsverhandlungen in Düsseldorf: Unsere Positionierung zum Straßenbauprojekt B239n

Gemeinsam mit unserem Bürgermeister Dirk Tolkemitt und der CDU Ratsfraktion haben wir uns vor Beginn der Koalitionsverhandlungen an die Landesvorstände unserer Parteien gewandt, um unsere gemeinsame regionale Position zum Straßenbauprojekt B239n zu verdeutlichen:

Aktuell haben wir Probleme durch hohes Verkehrsaufkommen verbunden mit vielen Staus auf der Bestandsstrecke Richtung Lage und Detmold. Mit dem Straßenbauprojekt B239n wird diesem aber nicht Rechnung getragen. Überplanungen des bekannten Umweltzentrums Heerser Mühle in Bad Salzuflen, Wald und Wiesen, Schutzgebieten sowie Ackerflächen werden sich noch 10-15 Jahre hinziehen.

Jedoch sehen wir kurzfristige wichtige Ansatzpunkte, um den Verkehrsfluss besser zu lenken. Beispielsweise ist die grüne Welle in den Ampelschaltungen seit 10 Jahren nicht mehr gegeben oder eine Fußgängerampel hemmt den Verkehr auf der Bundesstraße.

Daher wünschen wir uns vor Ort die Umsetzung alternativer, digitaler Lösungen zur Verbesserung der Verkehrsflüsse, welche den Straßenneubau möglichst überflüssig werden lassen. Die Bestandsstrecke sollte möglichst mit KI, moderner Technik und kleineren baulichen Maßnahmen wie Fußgängerbrücken oder getrennte Rechtsabbiegerfahrbahnen optimiert werden. Die Umsetzung wäre deutlich schneller möglich, Ressourcen werden gespart und es ergibt sich ein CO2-Einsparungseffekt. Dadurch können wir unserer Überzeugung nach größere Erfolge erzielen, als durch den Neubau von weiteren Teilen der Bundesstraße in einigen Jahren.

Wir bitten darum die Landesvorstände im Rahmen der Koalitionsverhandlungen alle noch nicht planfestgestellten Streckenabschnitte der B239 in der Planung zurückzustellen und stattdessen digitale und kleinere bauliche Lösungen zur Verbesserung der Verkehrsführung zu prüfen und diese umzusetzen.

Sprecherin des Ortsverbandes

2 Kommentare

  1. Jürgen Reinert

    Ökologisch, ökonomisch und verkehrspolitisch vernünftig! Hoffentlich kommt die lippische Vernunft in unserer Landeshauptstadt an. Bei schwarz-grün auf beiden Ebenen eine einmalige Chance, die unendliche Geschichte der B 239n doch zu einem guten Ende zu bringen.

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